Magere Daten-Diät. Roland Tichy über die Menschheit im Nackt-Scanner
Roland Tichy schreibt in der WiWo über funkende Bierflschen, die Menschheit im Nackt-Scanner und alle Möglichkeiten des Reality Mining.
Längst ist bekannt, was ich kaufe, wofür abgebucht wird, mit wem ich über die Refinanzierung meiner Hypothek verhandle, welche Bücher ich bestelle, wo ich mein Auto tanke, welches Kino-Ticket ich erwerbe und wo ich dann sitze; dass ich graue Pullis bevorzuge. Dass ich ihn heute in der Trattoria Tavola zu einem Glas Barolo dabei hatte, wird bald automatisch per Funkchip an meinen Kardiologen übermittelt, wobei so nebenbei mitgeteilt wird, dass ich den Weg dahin mit der S-Bahn-Linie 7 zurückgelegt habe.
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