Google und die Paarung von Betriebsblindheit und Hybris
Spiegel Online berichtet heute über über eine Beschwerde amerikanischer Bürgerrechtler gegen Google's Buzz. Buzz-Produktentwickler Todd Jackson gibt der BBC ein Interview. Er bedaure die Öffentlichkeit und eigenen Nutzer so zum Teil eines Experiments gemacht zu haben.
Einer der Hauptgründe für die Irritationen um den neuen Google-Dienst war offenbar eine fatale Paarung von Betriebsblindheit und Hybris. Gegenüber der BBC erklärte Jackson, Buzz sei vor seiner Veröffentlichung nur intern getestet worden. Auf externes Know-how oder auch nur Tests mit ganz normalen Netz-Nutzern hatte Google demnach völlig verzichtet. Die Google-Mitarbeiter selbst waren aber gar nicht darauf gekommen, dass es Menschen geben könnte, die ihre Kontakte und ihre Kommunikation nicht automatisiert mit dem Rest der Welt teilen wollen.Alles lesen http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,678475,00.html
